Das Gilles de la Tourette-Syndrom

Das Tourette-Syndrom ist eine neuropsychatrische Erkrankung, die zu den Ticstörungen zählt und sich durch eine Vielzahl stereotypischer motorischer und vokaler Bewegungen und Lautäußerungen zeigt. Das Ausführen von Bewegungen tritt plötzlich, rasch sowie unkontrolliert auf und folgt keinem willentlichen Zweck. Eines der größten Probleme der von Tourette betroffenen Menschen stellt dabei die fehlende soziale Akzeptanz dar, die sich häufig auf die Unwissenheit der Mitmenschen über das Syndrom zurückführen lässt.

In dieser Arbeit beschäftigte ich mich mit den komplexen Zusammenhängen von Ursachen, Verlauf, Symptomen und Therapien im Rahmen dieser Erkrankung und möchte informierend aufklären, um so die Akzeptanz und Toleranz gegenüber den Betroffenen zu verbessern. Gezeigt werden im Folgenden die zwei Versionen eines »Mind«-Maps.
Auf Basis der dreißig häufigsten Symptome entwickelte ich zudem ein Zeichensystem, das als Grundlage zur Vermittlung und Diagnose in der medizinischen Praxis fungieren kann.

Information Design | 2011/2012 | Hochschule Anhalt, Master